[Rezension] Die Kunst des Neuanfangs von Deborah Kuder und Sarina Pfauth

Ich bedanke bei @christliche_reziexemplare und bei Bene! für das Rezensionsexemplar, bei @annis.lese.welt und bei @arwen008 für ihre Arbeit.

 

Klappentext

Die Beziehung scheitert. Der Vermieter meldet Eigenbedarf an. Die Ärztin eröffnet uns eine unerwartete Diagnose. Wer kennt nicht solche Momente, in denen plötzlich vieles ins Wanken gerät? Wie macht man dann weiter? Können wir erwarten, dass da noch was kommt?

In diesem Buch erzählen Menschen von einem Umbruch im Leben und ihrer Sehnsucht nach Veränderung. Woher sie den Mut genommen haben, neue Wege einzuschlagen. Wie Altes im Neuen zu leuchten beginnt – und welche Rolle der christliche Glaube dabei spielen kann. Markus lässt mit seiner Familie den Alltag in München hinter sich, um eine ungewöhnliche Geschäftsidee auf Hawaii umzusetzen. Sara ist chronisch krank und kommt dadurch dem Leben auf die Spur, das sie wirklich leben will. Alina erzählt, wie sie als Höhlenforscherin in dunkle Tiefen absteigt und wie es sich anfühlt, einen bislang unbekannten Ort zu betreten. 

Diese und weitere persönliche Erfahrungen werden flankiert von Interviews mit Expert*innen. Sie erklären, wie man gute Entscheidungen trifft und machen neugierig auf das, was noch kommen könnte. Dieses Buch ermutigt dazu, das Leben in die Hand zu nehmen und neue Freiheit zu gewinnen! 

Meine Meinung zum Buch

Die beiden Autorinnen haben in dem Buch die Bühne anderen Menschen überlassen, Menschen, die neu angefangen haben, einige im Großen und andere im Kleinen, einige freiwillig und andere, weil sie keine Wahl hatten.

In Tagebuchform, in Form eines Interviews oder mit einem einfachen Text werden die jeweiligen Geschichten erzählt, dass jede*r eine andere Weise nutzt, lässt es definitiv nicht langweilig werden.

Am Ende eines jeden Kapitels gab es noch Fragen, die zum Nachdenken anregen dürfen.

Mir machen Neuanfänge Angst, vielleicht ist das ganz normal, aber sie gehören zum Leben dazu. Derzeit bin ich im Prüfungspraktikum, schon das war eine Veränderung, bald hab ich fertig gelernt, aber was passiert dann? Ich habe noch keine Arbeitsstelle, ich weiß, was ich will, aber was, wenn die mich nicht wollen oder es doch nicht das richtige für mich ist? Mein Gehirn denkt zu viel. Die Menschen, deren Geschichten wir hier lesen, die haben auch gedacht und dann haben sie es durchgezogen, sie machen Mut.

Ja, ich würde dieses Buch als Mut machend bezeichnen.

Es ist auch für Menschen geeignet, die mit Gott nichts anfangen können, die nicht oder nicht mehr an ihn glauben, denn in vielen Geschichten spielt er gar keine Rolle und in anderen nur eine untergeordnete.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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