[Rezension] Silver Lights - The more I hate you - Bianca Iosivoni

The More I Hate You von Bianca Iosivoni

Silver Lights – Band 1

Manchmal sind es gerade die Bücher, bei denen man lange unsicher ist, die einen am Ende am meisten überraschen. The More I Hate You war genau so ein Fall für mich. Ich habe lange überlegt, ob ich dieser Geschichte eine Chance geben möchte und bin im Nachhinein sehr froh, dass ich es getan habe.

Zwischen rauer Abneigung, knisternder Nähe und einem kleinen Inselsetting entfaltet sich hier eine Geschichte, die mehr ist als nur ein klassisches Enemies-to-Lovers-Szenario. Bevor ich euch von meinen Eindrücken erzähle, kommt hier zunächst der Klappentext:

The More I Hate You Cover

Wenn Shae und Beck aufeinandertreffen, knallt es – und das schon seit dem ersten Moment. Er hält sie für eine verwöhnte, reiche Prinzessin, sie ihn für einen arroganten, ungehobelten Mistkerl.

Auf einer Insel wie Golden Bay ist es unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Als Shae dringend einen Fake-Boyfriend braucht, ist ausgerechnet Beck zur Stelle und spielt die Rolle des charmanten Gentlemans perfekt.

Doch unter der Abneigung mischt sich bald etwas anderes: ein gefährliches Knistern, dem sie beide kaum widerstehen können. Während Shae alles tut, um ihre Geschwister zu beschützen, kämpft Beck um das Überleben seines Pubs – selbst wenn das bedeutet, Shaes Herz in tausend Teile zu zerbrechen.

Knistern, Fake Dating und Golden-Bay-Gefühle

Ich war mir wirklich lange nicht sicher, ob ich The More I Hate You überhaupt lesen möchte. Silver Lights setzt die Canadian Dreams-Reihe ein Stück weit fort und von der hat mir ehrlich gesagt nur der erste Band so richtig gefallen. Umso schöner, dass ich mich am Ende doch darauf eingelassen habe. Ich habe das Buch als Hörbuch über Audible gehört, und der Auftakt der Dilogie hat mich überzeugt.

Shae und Beck könnten kaum unterschiedlicher sein, und genau das merkt man sofort. Auf der kleinen Insel Golden Bay kommen sie sich ständig in die Quere, und aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich langsam dieses gefährliche Knistern. Als Shae dringend einen Fake-Freund braucht, springt ausgerechnet Beck ein und plötzlich verändert sich alles.

Beide tragen ihre eigenen Sorgen mit sich herum: Shae fühlt sich verantwortlich für ihre Geschwister, Beck kämpft um den Erhalt seines Pubs. Genau diese Reibung macht die Geschichte so spannend. Besonders schön fand ich, dass beide Figuren Ecken und Kanten haben und ihre inneren Konflikte ehrlich und nachvollziehbar dargestellt werden.

Sehr positiv überrascht hat mich, dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird. So konnte man Shae und Beck wirklich kennenlernen, ihre Gedanken verstehen und emotional ganz bei ihnen sein.

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist angenehm und flüssig. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend, hat für mich keine Längen und die Entwicklung zwischen Shae und Beck wirkt stimmig und emotional.

Und dann dieses Ende … der Cliffhanger hat es wirklich in sich. Ich war gleichzeitig frustriert und begeistert und sehr froh, dass der zweite Band inzwischen erschienen und bereits bei mir eingezogen ist.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 💛📚

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