Mornings in Boston - The Stories We Tell - Anna Lane

The Stories We Tell von Anna Lane

Mornings in Boston – Band 1

Manchmal stolpert man über ein Buch, ohne es wirklich gesucht zu haben und genau diese Geschichten bleiben dann besonders im Herzen. The Stories We Tell ist so ein Buch für mich: ein ruhiger, emotionaler Auftakt, der zwischen Kameras, Morgenroutine und unausgesprochenen Gefühlen erzählt, wie nah sich zwei Menschen kommen können, selbst wenn sie eigentlich Konkurrenten sind.

Bevor ich euch erzähle, warum mich diese Workplace Romance so sehr abgeholt hat, kommt hier erst einmal der Klappentext:

The Stories We Tell Cover

SIE IST SEINE GRÖSSTE KONKURRENTIN – UND SEINE GRÖSSTE VERSUCHUNG

Die ehrgeizige Journalistin Penelope Sanderson hat den Karrieresprung endlich geschafft. Bei der quotenstarken Show Mornings in Boston moderiert sie an der Seite von Connor Kingsley zwischen sieben und neun Uhr und bringt die Menschen gut in den Tag.

Alles könnte perfekt sein, würde ihr viel zu attraktiver Co-Moderator – und der Playboy der Nation – ihr nicht von der ersten Sendung an Steine in den Weg legen. Doch Penelope hat nicht vor, sich von Connor unterkriegen zu lassen, der sie trotz seines Verhaltens besser zu verstehen scheint als alle anderen …

Morgens in Boston, Herzen im Aufruhr

The Stories We Tell war mein erstes Buch von Anna Lane. Ich bin eher zufällig über Instagram darauf gestoßen und manchmal reicht genau das: ein Blick, ein Gefühl, ein leises Das könnte was für mich sein. Also habe ich es mir gekauft und dann auch ziemlich schnell gelesen.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Und ja, das Cover ist wunderschön. Ich habe die zweite Auflage ohne Farbschnitt gelesen, aber ganz ehrlich: Am Ende zählt der Inhalt, und der ist einfach schön.

Es handelt sich um eine Workplace Romance, und das Knistern zwischen den beiden Protagonisten war für mich sofort spürbar. Noch bevor sie es selbst so richtig wahrgenommen haben, wusste ich: Da ist etwas. Die Geschichte startet zügig, ohne lange Umwege und genau das fand ich total erfrischend.

Connor und Penelope waren mir beide von Beginn an sehr sympathisch. Auch wenn Connor sich den ein oder anderen Fehltritt erlaubt, konnte man seine Gedanken und Hintergründe gut nachvollziehen.

Penelope trägt viel Schmerz in sich (Triggerwarnungen unbedingt lesen), und besonders mochte ich, wie sensibel Connor damit umgegangen ist. Die Tension zwischen den beiden stimmt einfach, ich liebe Slow Burn, und diesen ersten Kuss habe ich wirklich gefeiert.

Gleichzeitig bringt das Buch genug Tiefe mit: Penelopes Themen, aber auch Connors Beziehung zu seinem Stiefvater, zeigen innere Konflikte, die sich glaubwürdig anfühlen und der Geschichte Gewicht geben.

Für mich ist das Buch ein wunderbarer Mix aus cozy, ruhig und gleichzeitig emotional, genau der richtige Read, um sich für ein paar Stunden fallen zu lassen. Für mich hat es einfach perfekt gepasst.

Anna Lane hat mit Penelope und Connor zwei sehr gelungene Charaktere erschaffen und eine Storyline, die im Medienbusiness absolut vorstellbar ist. Gerade weil Karrierefrauen in Romanen oft kühl oder herzlos dargestellt werden, fand ich Penelope hier besonders authentisch und warm.

So interessant der berufliche Rahmen auch ist, am meisten hat mich der emotionale Kern der Geschichte gepackt. Die persönlichen Geschichten der beiden sind glaubhaft, berührend und haben mich wirklich bewegt.

Ich selbst schaue kaum klassisches Fernsehen, wir streamen eigentlich nur, und Frühstücksfernsehen gehört definitiv nicht zu meinem Alltag. Aber nach diesem Buch habe ich tatsächlich kurz darüber nachgedacht, doch mal reinzuschalten.

Ich freue mich sehr auf den zweiten Band der Reihe und von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! 🤍📚

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