All the Things That Matter von Mira Manger
Emerald City – Band 1
Manchmal entdeckt man ein Buch nicht durch große Ankündigungen oder lange Vorfreude, sondern ganz spontan, fast zufällig. All the Things That Matter war genau so eine Geschichte für mich. Ein schneller Klick und plötzlich saß ich mitten in Seattle, in einem Verbindungshaus, zwischen Zukunftsplänen und Gefühlen, die komplizierter sind, als sie zunächst scheinen.
Bevor ich euch erzähle, warum mich diese Geschichte so positiv überrascht hat, kommt hier erst einmal der Klappentext:
|
Vic kann es kaum erwarten, ihr Studium an der University of Washington endlich zu beenden –
im luxuriösen Verbindungshaus der Schwesternschaft Alpha-Omega-Alpha
hat sie sich nie wirklich zugehörig gefühlt. |
Seattle, Sehnsucht und Gefühle
Auf die Reihe bin ich tatsächlich erst aufmerksam geworden, als die Autorin auf Instagram gepostet hat, dass der Verlag sie aus dem Programm nimmt. Also habe ich kurzerhand noch schnell die E-Books gekauft und es ausnahmsweise sogar zeitnah gelesen. Fast schon ein kleines Wunder bei mir. Von Mira kannte ich bereits Break the Fall – Based on Laura’s True Story, daher war ich umso neugieriger.
Den Schreibstil mochte ich richtig gern. Das Buch ließ sich angenehm und vor allem schnell lesen, ich bin ziemlich zügig durch die Seiten geflogen.
Vic ist eine wirklich tolle Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen: arm in einer Studentenverbindung voller reicher Menschen, mit nur zwei echten Freundinnen, während die anderen sie kaum zu verstehen scheinen. Dieses Setting in dem Verbindungshaus war für mich übrigens neu und genau dieses Detail fand ich unglaublich spannend. Es hat der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre gegeben. Vic ist vielschichtig, sympathisch und einfach jemand, mit dem ich im echten Leben gern befreundet wäre.
Auch Austin mochte ich sehr, auch wenn es bei ihm ein kleines bisschen länger gedauert hat. Er ist nicht sofort durchschaubar, trägt etwas Geheimnisvolles mit sich herum, und genau das macht ihn so interessant. Seine Geschichte entfaltet sich Stück für Stück, und gerade diese Zurückhaltung macht ihn zu einem spannenden Charakter. Ein toller Bookboyfriend, der alles für seine Familie tun würde.
Für mich war All the Things That Matter
eine runde Geschichte mit sympathischen Figuren
und einer angenehmen Atmosphäre.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 🤍📚
Kommentare
Kommentar veröffentlichen