[Rezension] Emerald City - All the Things that Matter - Mira Manger

All the Things That Matter von Mira Manger

Emerald City – Band 1

Manchmal entdeckt man ein Buch nicht durch große Ankündigungen oder lange Vorfreude, sondern ganz spontan, fast zufällig. All the Things That Matter war genau so eine Geschichte für mich. Ein schneller Klick und plötzlich saß ich mitten in Seattle, in einem Verbindungshaus, zwischen Zukunftsplänen und Gefühlen, die komplizierter sind, als sie zunächst scheinen.

Bevor ich euch erzähle, warum mich diese Geschichte so positiv überrascht hat, kommt hier erst einmal der Klappentext:

All the Things That Matter Cover

Vic kann es kaum erwarten, ihr Studium an der University of Washington endlich zu beenden – im luxuriösen Verbindungshaus der Schwesternschaft Alpha-Omega-Alpha hat sie sich nie wirklich zugehörig gefühlt.

Doch dann trifft sie auf den Youtuber Austin, der mit seiner ruhigen und besonnenen Art schneller einen Weg in ihr Herz findet als gedacht. Als Vic auch noch ein verlockendes Jobangebot winkt, scheint es plötzlich tausend gute Gründe zu geben, in Seattle zu bleiben – Austin allen voran.

Allerdings wird schnell klar, dass er nicht ganz ehrlich zu ihr ist. Was verschweigt Austin? Kann Vic ihm überhaupt vertrauen – oder liegt ihre gemeinsame Zukunft bereits in Scherben?

Seattle, Sehnsucht und Gefühle

Auf die Reihe bin ich tatsächlich erst aufmerksam geworden, als die Autorin auf Instagram gepostet hat, dass der Verlag sie aus dem Programm nimmt. Also habe ich kurzerhand noch schnell die E-Books gekauft und es ausnahmsweise sogar zeitnah gelesen. Fast schon ein kleines Wunder bei mir. Von Mira kannte ich bereits Break the Fall – Based on Laura’s True Story, daher war ich umso neugieriger.

Den Schreibstil mochte ich richtig gern. Das Buch ließ sich angenehm und vor allem schnell lesen, ich bin ziemlich zügig durch die Seiten geflogen.

Vic ist eine wirklich tolle Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen: arm in einer Studentenverbindung voller reicher Menschen, mit nur zwei echten Freundinnen, während die anderen sie kaum zu verstehen scheinen. Dieses Setting in dem Verbindungshaus war für mich übrigens neu und genau dieses Detail fand ich unglaublich spannend. Es hat der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre gegeben. Vic ist vielschichtig, sympathisch und einfach jemand, mit dem ich im echten Leben gern befreundet wäre.

Auch Austin mochte ich sehr, auch wenn es bei ihm ein kleines bisschen länger gedauert hat. Er ist nicht sofort durchschaubar, trägt etwas Geheimnisvolles mit sich herum, und genau das macht ihn so interessant. Seine Geschichte entfaltet sich Stück für Stück, und gerade diese Zurückhaltung macht ihn zu einem spannenden Charakter. Ein toller Bookboyfriend, der alles für seine Familie tun würde.

Für mich war All the Things That Matter eine runde Geschichte mit sympathischen Figuren und einer angenehmen Atmosphäre.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 🤍📚

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