[Rezension] 100 Things I hate about you - Jella Benks

100 Things I Hate About You von Jella Benks

100 Things – Band 1

Nachdem ich die Stories-Trilogie von Jella Benks verschlungen und ihre Charaktere ziemlich ins Herz geschlossen habe, war für mich natürlich sofort klar, dass auch die Spin-off-Reihe 100 Things bei mir einziehen muss. 🤭📚 Und auf die Geschichte von Amanda und Alex war ich ganz besonders gespannt – denn wenn zwei Menschen sich scheinbar überhaupt nicht ausstehen können und dabei trotzdem ordentlich die Funken fliegen, bin ich eigentlich schon überzeugt. 😂❤️

Mit 100 Things I Hate About You bekommen die beiden nun endlich ihre eigene Geschichte und allein die Kombination aus Enemies to Lovers, jeder Menge Tension, Social Media und der titelgebenden Liste mit 100 Dingen, die Amanda an Alex angeblich hasst, klang einfach viel zu sehr nach meinem Geschmack. Ob Amanda tatsächlich 100 gute Gründe hat, Alex zu hassen – oder sich hinter all dem vielleicht doch ganz andere Gefühle verstecken –, erzähle ich euch nach dem Klappentext. 🤭🤍📚

100 Things I Hate About You von Jella Benks

Klappentext

Sie hat 100 Gründe, ihn zu hassen — und doch keinen einzigen, ihm zu widerstehen.

Amanda steht als Influencerin für Empowerment und Selbstliebe. Ihr Motto: Solo Power – keine Männer, keine Kompromisse. Der Deal zur größten Kampagne ihrer Karriere? Ohne Beziehung, kein Problem.

Wäre da nicht Alex: Nachbarssohn, Kindheitsalbtraum und selbsternannter Erzfeind, der plötzlich wieder Tür an Tür mit Amanda wohnt. Als ein Shitstorm ihre glänzende Fassade ins Wanken bringt, landet sie ausgerechnet mit ihm im Bett.

Während Amanda sich nach ihren hitzigen Streitereien nun viel zu oft in seinen Armen wiederfindet, muss sie sich immer wieder daran erinnern, dass eine ernsthafte Beziehung sie alles kosten könnte. Ihre Karriere, ihre Unabhängigkeit – und vielleicht sogar ihr Herz. Schließlich hat Alex ihr schon hundert Gründe geliefert, ihn zu hassen …

100 Gründe zum Streiten und mindestens genauso viele zum Verlieben 🤭❤️📚

Nachdem ich die Stories-Trilogie von Jella Benks verschlungen habe, war für mich natürlich sofort klar, dass ich auch die Spin-off-Reihe 100 Things lesen möchte. Und ganz besonders auf Amanda und Alex habe ich wirklich hingefiebert. 🤭❤️ Schon vorher war ich unglaublich neugierig auf ihre Geschichte und darauf, was sich hinter all ihren Streitereien eigentlich verbirgt.

Und genau diese Dynamik zwischen den beiden hat mich von Anfang an bekommen. Man spürt die Chemie praktisch ab der ersten Seite. Ihre Wortgefechte sind herrlich bissig, manchmal vollkommen chaotisch und haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Gleichzeitig schwingt zwischen all dem vermeintlichen Hass ständig dieses gewisse Etwas mit, bei dem man sich eigentlich nur denkt: Ihr könnt euch noch so oft erzählen, dass ihr euch nicht ausstehen könnt – ich glaube euch kein Wort. 😂

Besonders passend fand ich deshalb die Idee mit den 100 Dingen, die Amanda an Alex hasst. Für mich beschreibt diese Liste ihre Beziehung eigentlich perfekt. Hinter vielen dieser vermeintlichen Gründe steckt nämlich so viel Aufmerksamkeit, Vertrautheit und letztendlich auch Zuneigung. Man muss einen Menschen schließlich ziemlich genau kennen, um überhaupt 100 Dinge über ihn aufzählen zu können. 🤭

Sehr gerne mochte ich auch, dass die Geschichte sowohl aus Amandas als auch aus Alex' Perspektive erzählt wird. Dadurch konnte ich beide viel besser verstehen und gerade bei ihren zahlreichen Kommunikationsproblemen war es manchmal ziemlich interessant zu wissen, was eigentlich im Kopf des jeweils anderen vorgeht. Auch wenn ich ihnen zwischendurch wirklich gerne zugerufen hätte: Redet doch einfach miteinander! 😂

Amanda fand ich dabei besonders spannend. Nach außen verkörpert sie als Influencerin Selbstliebe, Unabhängigkeit und Female Empowerment und vermittelt ihren Follower:innen ein sehr selbstbewusstes Bild von sich. Doch hinter dieser perfekten Social-Media-Fassade gibt es eben auch Selbstzweifel, Unsicherheiten und den Druck, ständig den Erwartungen anderer entsprechen zu müssen.

Gerade diese Seite der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Themen wie Social Media, Selbstliebe, Selbstzweifel und der Druck, online immer eine bestimmte Version von sich selbst präsentieren zu müssen, werden sehr greifbar aufgegriffen, ohne dass die Geschichte dadurch ihre Leichtigkeit verliert. Für mich hat das wunderbar zu Amanda gepasst und ihr noch einmal deutlich mehr Tiefe gegeben.

Auch ihre Entwicklung mochte ich sehr. Amanda kann unglaublich inspirierend und leidenschaftlich sein, gleichzeitig muss sie aber erst herausfinden, was sie selbst eigentlich möchte und wie viel Einfluss die Erwartungen anderer auf ihre Entscheidungen haben dürfen. Zu sehen, wie sie lernt, für sich selbst, ihre Wünsche und ihre Ziele einzustehen, fand ich richtig schön.

Und dann wäre da natürlich Alex. 🤭 Eigentlich ist er schon ziemlich süß – zumindest dann, wenn er nicht gerade alles vollkommen falsch macht und mich damit gemeinsam mit Amanda auf die Palme bringt. 😂 Gerade weil beide ihre Ecken, Kanten und Unsicherheiten haben, hat ihre Beziehung für mich aber so gut funktioniert.

Aus zwei Menschen, die sich scheinbar ständig gegenseitig provozieren wollen, werden nach und nach zwei Menschen, die einander wirklich sehen. Und genau diese Entwicklung mochte ich unglaublich gerne. Zwischen ihren Streitereien, Missverständnissen und kleinen Katastrophen gibt es immer wieder diese Momente, in denen deutlich wird, wie wichtig sie einander eigentlich längst sind.

Die Liebesgeschichte hat mir deshalb genau das gegeben, was ich mir von Amanda und Alex erhofft hatte: jede Menge Tension, Humor, Herzklopfen und Gefühle. ❤️ Ich habe jedes Kommunikationsproblem verflucht, bei ihren Streitereien gelacht und die romantischen Momente dafür umso mehr geliebt. Gerade dieses ständige Hin und Her zwischen „Ich kann dich nicht ausstehen“ und „Warum kann ich eigentlich nicht von dir lassen?“ hat für mich unglaublich viel Spaß gemacht.

Auch insgesamt fühlte sich die Geschichte für mich sehr stimmig an. Die Figuren, das Setting und die ernsteren Themen ergänzen sich schön, ohne dass der Unterhaltungsfaktor verloren geht. Dazu kommt Jella Benks' lockerer und mitreißender Schreibstil, durch den ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Für mich war 100 Things I Hate About You definitiv ein kleiner Pageturner.

Und als wäre Amanda und Alex' Geschichte nicht schon genug gewesen, durfte ich auch noch einige bekannte Gesichter aus der Stories-Trilogie wiedertreffen. 🥹🤍 Solche Wiedersehen liebe ich einfach! Gerade wenn einem Charaktere aus einer vorherigen Reihe so ans Herz gewachsen sind, fühlt es sich immer ein bisschen wie Nachhausekommen an, ihnen noch einmal zu begegnen.

Für mich ist 100 Things I Hate About You deshalb ein richtig gelungener Auftakt der Spin-off-Reihe. Amanda und Alex haben mich mit ihrem Chaos, ihren messerscharfen Wortgefechten und all den Gefühlen dazwischen vollkommen unterhalten. Eine Liebesgeschichte zum Mitfiebern, Augenrollen, Lachen und Dahinschmelzen – und ich freue mich jetzt schon darauf, noch länger in diesem Universum bleiben zu dürfen. 🤭❤️📚

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